Was ist geplant?

Ein erster Post, bevor es los geht.

Was erwartet mich oder was habe ich für die kommenden dreieinhalb Wochen geplant?

Ich werde von Berlin nach Singapore fliegen und habe hier ein paar Tage Aufenthalt.

Der nächste Stopp wird Kuala Lumpur, Malaysia sein, mit einer Nacht Aufenthalt, so dass ich einen Tag vor Ort Zeit habe, aber diese Stadt auch in der Dunkelheit erkunden kann.

Von dort geht es weiter nach Phnom Penh, Kambodscha mit ausreichend Zeit und der festen Planung einige Zeit in Siem Reap zu sein.

Von Kambodscha aus wird es weiter nach Laos gehen, mit Aufenthalt in Luana Prabang und der einen oder anderen Planung was zu besuchen ist.

Von Luana Prabang geht mein Flieger nach Bangkok. Hier stehen die letzten Nächte an, um dann von dort via Doha, Katar gen Berlin zu düsen.

In Doha habe ich einen Lay-over von über 20 Stunden, das heißt: Stadt gucken!

Über diese Stationen werde ich hier berichten


Mit der Scoot von BER nach SIN

Ich sitze am Airport BER, alles entspannt. Die Security hat heute besonders nach Pfefferspray gesucht und andere gefährliche Substanzen in kleinen Spray-Flaschen. Also alles sicher, solchen Kram habe ich nie bei mir.

Heute werde ich zum ersten Mal mal mit Scoot fliegen, ich bin gespannt. Das Erste, was anders läuft, ist, dass alle Passagiere bei Ankunft am Gate erst mal die digitalen Bord-Karten in Papier-Karten wandeln müssen. Hm, da hat der BWLer nicht gut gerechnet, dieser Arbeitsgang generiert eher Kosten, zumal wenn er als add-on passiert.

Was leider auch nicht funktionierte, war die App. Erst wollte sie partout nicht, dass ich einen Account erstelle. Als es später klappte, ich hatte mich zwischenzeitlich via Website eingecheckt, war die App wohl eingeschnappt, dass ich schon eingecheckt war. Die Meldung hieß, dass mein Tickte nicht existiere, weder Name noch Reservierungsnummer. Egal, dann habe ich eben keine netten Apple-Wallet Bord-Karten…und letztendlich brauchten wir ja sowie die Papier-Version.

Ich hatte im Vorfeld einiges zu dieser Airline gelesen, und sie kam nicht gut dabei weg.

Die Negativ-Punkte, das es z.B. kein Wasser an Bord gibt, können ganz einfach umgangen werden, indem man sich seine eigene Flasche mitbringt. Ansonsten gibt es schon welches, aber eben gegen Dollars. Wer preiswert fliegen möchte, muss entsprechend vorbereitet sein und dann funktioniert es auch ohne Probleme. Es kann sein, dass nicht alle Kreditkarten anerkannt werden. Aber ich habe sogar eine Sparkassen-Kreditkarte gesehen, mit der bezahlt wurde. Und wenn diese Bank, die teilweise noch sehr merkwürdige Prozesse unterhält, international keine Probleme bereitet, dann müssten alle modernen Banken und FinTech-Institute funktionieren. 

Die Maschine war eine Boeing 787, mit entsprechender 3-4-3 Bestuhlung. Die Rückenlehnen der Sitze ließen sich nur bedingt verstellen, aber egal, die Maschine ist sicher geflogen, ein paar Turbulenzen hat sie auch überstanden, alles gut.

Scoot Maschine am Gate, die Maschine ist weiß mit gelber Schnauze
Das ist unsere Maschine

BER -> SIN macht in Athen einen Zwischenstopp, dies ist ein sogenannter technischer Stopp, dass heißt, dass die Passagiere entweder nicht aussteigen müssen, oder doch aussteigen müssen. Die Aussagen die wir erhielten widersprachen sich. Also blieben die, mit Endziel Singapore einfach erst mal sitzen. Na klar, kam die Ansage, dass wir alle raus müssten. Wir durften in den Wartebereich am Gate um uns dort wieder anzustellen und 30 Minuten später im gleichen Flieger auf den gleichen Plätzen zu sitzen. Der Grund wurde nicht kommuniziert, aber so hatten wir wenigstens die Gelegenheit, und kurz zu bewegen.

Wer Scoot fliegt, bringt bitte eine eigene Decke, wenn er/sie eine benötigt mit und etwas zu essen. Alternativ gibt es für 10 Dollar das bekannte Assietten-Futter (hier mit asiatischer Note). Getränke sollen unbedingt eigene verfügbar sein. Klar gibt es Coke (teuer!) und diesen Kram, aber Kaffee bitte nicht für 5.-$ bestellen! Ich habe ihn gesehen, NICHT getrunken. Ein in heißes Wasser getauchtes Gebilde, das aussieht wie ein überdimensionierter Teebeutel gibt wohl Kaffeegeschmack ab. Ob Koffein dabei ist, weiß ich nicht. Wenn das Kaffee-Beutelchen aus dem Wasser genommen wird (wie lange muss eigentlich Kaffee ziehen?), dann ist der Pappbecher nur noch halb voll (Physik eben: wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein), in diesem Augenblick erscheint der Preis von 5.-$ wirklich viel zu hoch. Immerhin gibt es ein Tütchen Creamer dazu. 

Das war jetzt erst mal Vorgeplänkel. Ich bin gut in Singapore Changi Airport angekommen. Die Immigration hat mich ein ganz kleines bisschen enttäuscht. 

Das Visum habe ich wie empfohlen online beantragt, aber zusätzlich musste ich Medis die ich mitführe deklarieren. So ein Malaria-Standby-Präparat, z.B. brauchte eine Extra-Runde während der Beantragung. Mit Fotos und Beipackzettel hochladen. Alles erledigt, aber dass dann nichts kontrolliert wird, das hätte ich anders erwartet. Ich hätte sogar Kaugummi und E-Zigarette dabeihaben können, diese Dinge stehen hier irgendwie auf der Black-List.

Alles lief viel zu gut und sehr schnell. Nach der Einreise habe ich mich noch zwei Stündchen im Airport aufgehalten, ich wollte den Wasserfall sehen. Die Fotos hierzu werde ich im nächsten Beitrag posten.

Falls es doch die nächsten zwei Tage regnen sollte, dann werde ich nochmal herkommen und diese berühmten Indoor-Gärten besuchen.

Dazu werde ich natürlich auch etwas schreiben und direkt hier verlinken.